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Fakultät Rehabilitationswissenschaften

Neuerscheinung

Zu sehen ist eine Abbildung aus dem beschriebenen Artikel. © Schurig et al.​/​ TU Dortmund

Continuous norming in learning progress monitoring—An example for a test in spelling from grade 2–4. - Schurig, M., Blumenthal, S. & Gebhardt, M.

 

 

Eines der Hauptziele der Lehrer und des gesamten Schulsystems ist es Lernlücken zu schließen und Kinder mit Lernschwierigkeiten zu unterstützen. Die Identifizierung dieser Kinder sowie die Überwachung ihrer Lernfortschritte ist für diese Aufgabe entscheidend.

Die kontinuierliche Normierung ist besonders nützlich für Lernstandserhebungen die zu verschiedenen Zeitpunkten durchgeführt werden können. Bereiche, die in der Normierungsstichprobe nicht vorhanden  waren, werden extrapoliert. Exemplarisch werden Daten zur formativen Messung der Rechtschreibleistung in der Grundschule aus Mecklenburg-Vorpommern (N = 3000) aus den Klassenstufen zwei bis vier skaliert. Die abgeleiteten Vergleichswerte sind damit unabhängig von  bestimmten Zeitpunkten. Die Tests entsprechen den Anforderungen von Item Response-Modellen und lassen sich gut auf kontinuierliche Normen übertragen.

Wir empfehlen, das 10. oder 20. Perzentil als Cut-off-Punkte für Förderentscheidungen zu verwenden, da das 5. Perzentil zu wenig differenziert ist. Dies entspricht in einem RTI-Ansatz dem Einsatz als Screening Instrument für die Förderstufe 2.

Schurig M, Blumenthal S and Gebhardt M (2022) Continuous norming in learning progress monitoring—An example for a test in spelling from grade 2–4. Front. Psychol. 13:943581. doi: https://doi.org/10.3389/fpsyg.2022.943581

Hier als Download verfügbar: Frontiers | Continuous norming in learning progress monitoring—An example for a test in spelling from grade 2–4 (frontiersin.org)